Hope kann operiert werden

Ein Bericht von aktion tier – Igelzentrum Niedersachsen

Wir haben guten Neuigkeiten: Igelkind „Hope“ kann vermutlich kommende Woche operiert werden. Was uns besonders daran freut ist, dass sich ein Spezialist für komplizierte Operationen an Kleintieren bereit erklärt hat, Hope persönlich zu operieren.

Denn das Loch auf ihrem Nasenrücken, welches wahrscheinlich durch einen Rasentrimmer verursacht worden ist, schließt nicht von allein und muss daher operiert werden. Das ist durchaus riskant bei so einem kleinen Igelmädchen mit derartigen Verletzungen, aber wenn sie eine Chance hat es zu überstehen, dann unter den professionellen Händen dieses Spezialisten.

Wir kämpfen nun erst recht um jedes Gramm, das das kleine Igelkind zunimmt, damit sie bestmöglich für die Operation gerüstet ist. Gestern Morgen wog Hope schon 248g, es geht also weiterhin bergauf.

Hope hat schon sehr viel geschafft, mehr als das Team um Pflegerin Gertraude im aktion tier- Igelzentrum zu hoffen gewagt hatte, als wir sie Mitte September aufgenommen haben. Wir wünschen uns sehr ein Happy End für Hope und setzen alles daran, dass es ein solches geben wird.

Nochmals zur Erinnerung: Hopes Leid ist durch den Menschen verursacht worden! Ihre schweren Schnittwunden und Verletzungen stammen ziemlich sicher von einem Rasentrimmer. Bitte seid achtsam bei der Gartenarbeit und greift auf einen Handrasenmäher zurück statt auf Mähroboter und Co! So könnt ihr unnötiges Leid wie das von Hope verhindern!